26.06.2020-08.08.2020

Am Freitag 26.06 fuhr ich um 16 Uhr mit dem Wohnmobil und allen 8 Hunden mit einer Begleitperson nach SChweden. Erich wollte während dieser Zeit das Gehege zu Hause renovieren. Ohne Hunde konnte er wenigstens alles abbauen und Tag für Tag etwas machen. 

Mit meiner Begleitung reiste ich in knapp 40 h nach Sandsjögarden in Schwedisch Lappland.. Die Hunde geniessen ihre Sommerzeit im Gehege. Ich helfe auf dem Camping wenn etwas anfällt, zur Zeit ist es aber sehr ruhig, da Coronbedingt viele ihre Buchunge stornierten oder verschoben. Am 24.Juni kommt Erich mit dem Flieger hoch. Und da wir jetzt nicht mehr in eine 10tägige Quaantäne müssen, können wir noch etwas Ferien zusammen geniessen.

29.02.2020-05.03.2020

Die Zeit in Särne ging relativ schnell vorbei. Leider hat das Wetter hier uns komplett einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie auf Kopfdruck fing es in der Woche des Rennen an zu schneien. Und wie es schneite, nicht nur etwas sondern grad richtig.Am Dienstag morgen um 9 Uhr gingen die 300 km Pulka raus eine Stunde später die 300 km B Gespanne. Unser start war für Mittwochmorgen geplant. Als wir die Hunde fütterten kam die Meldung das alle Starts auf 12 Uhr verschoben werden, da die Teams mühe hatten durch zu kommen. Zuerst wollten sie alle runter vom Fjäll holen. Um 11 Uhr kam die Meldung, dass es am Mittwoch keine Starts mehr gibt. Für uns ging die Rechnerei los. Da wir bis Checkpoint mit 15h rechnen, 4h Pause und dann weitere 15 h, ging nei uns die Rechnung nicht mehr auf. Wie sollen wir ausgeruht die Heimfahrt antreten? Am Nachmittag war dann nochmals Meeting und dort erfuhren wir, dass die Teams bei der Baumgrenze in Meter bis 2m hohem Schnee stecken geblieben sind. Uns war es nicht mehr wohl, wie sollen wir mit je 2 hunden und Pulka dort durch? Unser Start sollte dann gleich Donnerstagmorgen um 8 Uhr sein mit den 160 B8. Eine Stunde später würden die 160 C12 starten und wiederum 1 Stunde später die 160 C8. Total wären 25 Teams von hinten gekommen und hätten uns irgendwann überholt. Der Trail war tief und weich. Die Pflichtpause auf dem Checkpoint wurden von 2 auf 4 Stunden gehoben. Wir waren wirklich im Klinsch, sollten wir es riskiren durch zu kommen und ohne Schlaf nach Hause fahren? Sollen wir einfach starten und nur bis zum Checkpoint? So wäre aber unser Ziel zu finishen auch nicht erreicht. Erich hatte sich schon lange entschieden, er woltte nicht mehr. Die dauernde Startzeit Verschiebung setze ihm Mental stärker zu als mir. Ich war immernoch der Meinung es zu schaffen. Wir diskutierten und ich telefonierte noch mit einem guten Freund um seine Meinung noch zu hören was vernünftiger sei. Die Verhältnisse, das Wetter der Schnee und die Startzeitverschiebung liesen uns schweren Herzens dazu entscheiden nicht zu starten. Ein ganzes Jahr Vorbereitung und Verzicht war um sonst. Ich bin nach wie vor traurig, weil ich doch so gerne mal gefinisht hätte. Irgendwie soll es aber einfach nicht sein. Erich hat mir versprochem, wenn ich in 2 Jahren nochmals möchte, dann machen wir es. 

Wir bleiben in Särn bis zum Bankett und der Rangverkündigung. Am Samstagmorgen jn der früh geht es Heimwärts Richtung Schweiz. Nach 12 Wochen Urlaub müssen auch wir wieder mal arbeiten.

24.02.2020-28.02.2020

Am 23.02. sind wir mit Sack und Pack nach Särna runter (ca.600km). Hier werden wir am MIttwoch 04.03.2020 das Polardistans mit Pulka und je 2 Hunden laufen. eigentlich wollten wir hier noch lockere Trainings absolvieren, doch direkt von Särna aus können wir nicht starten. Der See ist eine einzige Eisfläche. Für uns und die Hunde viel zu gefährlich.Wir müssen uns immer wieder eine neue Strecke ssuchen wo wir ohne Probleme einsteigen können. Am Sonntag 1.März sollte es Schnee geben, wir hoffen sehr.In den Wäldern und auf den Fjälls sieht es nicht schlecht aus. 

15.01.2020-23.02.2020

Das Training läuft nicht ganz nach Plan. Das Wetter und der Schnee macht uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Wir haben viele Leistungskilometer gemacht. Leider wurde unser Traum auf den Bleiken zu fahren nicht erfüllt. Die Spur wurde zwar gelegt, aber danach schneite es eine Woche lang ununterbrochen. Von da weg hat sich niemand richtig getraut wieder den Trail zu öffnen, da es viel zu viel Schnee gegeben hat. Wir haben es dann an einem Nachmittag selber versucht, mussten aber umkehren da die Hunde bis zu den SChultern versunken sind.

30.12.19-14.01.2020

Das Wetter spielt komplett verrückt. Wir hatten immer wieder Plus Grade. Der Schnee schmilzte nur so dahin. Jedesmal wenn es wieder Schnee gab und die Temperaturen im Minus Bereich waren, war am anderen Tag Plus  und es fing ganz sicher noch an zu Regnen. Seit wir hier sind war es in der ersten Woche um die minus 20/25 nachher schwankten sie zwischen minus 10 und plus 6. Gar nicht Lappland üblich. Wir geben unser Bestes und trainieren so gut es geht. Zum glück ist der See noch gefroren, sonst müssten wir noch schwimmen.

15.-29.Dezember 2019

Nun sind wir seit 14 Tagen im traumhaften Lappland. MIt unseren HUnden trainiern wir hier auf unser grosses Rennen welches im März in Särna statt findet. Wir werden unsere Trainingsfahrten immer mehr steigern, bis die HUnde auf ienm guten Level sind. Im Moment hat es nicht sehr viel Schnee aber es reicht vollkommen. Leider sind die Temperturen eher warm für diese Jahreszeit. MOrgen mchen wir Pause da es heute Abend geregnet hatte und noch mehr in der Nacht kommen sollte. Wir hoffen, dass es nachher in Schnee übergeht, sonst wird alles Eis.

14.Dezember 2019

In der Nacht zum Samstag ging unsere Reise in Den Norden los. Eigentlich sind wir so früh los, weil wir es gemühtlich bis zur Fähre haben wollten. Aber es kam alles anders. A7 Vollsperre wegen Brückenabriss......75km in 4 Stunden. Irgendwann um 15 Uhr waren wir bei einem Freund und seiner Famillie in Norddeutschland. Dort gut gegessen und nachher weiter. Diesmal über Berlin, da sie meinten wir wären schneller wegen Stau und so....

Ca. 150Km vor Rostock plötzlich ein Polizeiauto vor uns.....hmmm wie schnell fährst du mit Anhänger.....abbremsen und abwarten was sie machen...ach ja sie bremsen auch, in dem Fall und schon blinkt die Schrift" BITTE FOLGEN".... das wars unsere Fähre schaffen wir nicht mehr.....raus auf eine Raststätte...Ausweis bitte...Erich zeigt seinen ( ist leider nicht mehr der schönste)....Frage zu mir...Fahren sie auch...ich ja....dann möchten wir ihren auch sehen....also meinen auch raus....dann laufen sie um unser Gefährt... kommen zurück und bitten Erich auszusteigen.....hmm was ist jetzt nicht gut??....der andere fragt mich, sind nosch weitere Personen im Fahrzeug...ich nein nur 8 Schlittenhunde.....wie sind die gesichert....und fast hätte ich gesagt mit einem Spannset :-)...nein alle in einer Einzelbox im Wohnmobil...er nicht im Anhänger...nein dort ist nur Material....er aha...Erich steigt wieder ien und wir bekommen die Ausweise zurück, dann fragt er uns wie schnell wir mit Anhänger fahren dürfen, wir beide 80.....sie wünschen uns einen schönen Abend und 90 sind auch o.k.....wir raus auf die Autobahn und schön mit 90 Richtung Rostock, nach ca. 20 km haben wir wieder 100d rauf....Aber das wars noch nicht....60 km vor Rostock Vollsperre der A10...ohne Umleitungsbeschilderung....so jetzt können wir normal fahren die Fähre ist eh weg. Punkt 23 Uhr ommen wir beim Fährterminal an und unsere Fähre ist pünktlich los.Jetzt zuerst mal die Hunde raus und dann überlegen was wir machen. Da wir ein Flex Ticket haben wäre eine Umbuchung kostenlos. doch die nächste Fähre fuhr erst um 14:15 Uhr am Sonntag und um 19:30 wären wir in Trelleborg gewesen. Dazu hatten wir keine Lust. Also musste eine ander Lösung hin. Also fuhren wir um 9:00Uhr von Rostock nach Gedser und dann nach Helsingör und mit der Fähre nach Helsingborg. Um 14:00Uhr waren wir auf schwedischem Boden. Von da aus lief alles nach Plan und wir konnten unsere Pechsträhne in Deutschland lassen. Am Montagnachmittag um ca.15:30Uhr waren wir im Sandsjögarden.

Dezember 2019

Nach dem Tod unseres Don Camillo war es sehr ruhig um uns. Das Rudel musste sich neu formatieren. Unsere Lungenkranke Dakota hat zum Glück ihre Position behalten auch wenn es ihr zwischen durch nicht immer sehr gut geht, akzeptiern die zwei kleinen Norweger sie als Ranghöhere. Doug, der Bruder von Camillo hat seinen Platz eingenommen. Wir hoffen jetzt einfach das Dakota mit ihrer Krankheit noch ein paar Jahre bei uns bleiben darf. Leider finden wir die Ursache Für ihre Lungenentzündung nicht. Das Labor des Blutes zeigt "nur" eine geringe Blutarmut (kann von der Entzündung der Lunge sein).Beim CT der Lunge fanden wir keine Fremdkörper, das Röntgenbild zeigt eine angeschlagene rechte untere Lungenseite. Urin i.o. Die Flimmerhärchen sind i.o. Wir versuchen jetzt einfach die Symptome (Schleimm Husten und Schleim Niesen) so gut es geht zu behandeln. Im Moment bekommt sie chinesische Kräuter und jeden Morgen wird mit Kolloidalem Silber inhaliert. Hoffen das wir so keine Lungenentzündung mehr bekommen. Sie ist aufgestellt und spielt mit Kellowna und Kiran.

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